
Ruhe fordern, und Öl ’nachgießen‘: Doppelmoral in Wadgassens Politik
Kurz & Klar
Obwohl ein medialer Waffenstillstand vereinbart wurde, gibt Bürgermeister Greiber Interviews in der Saarbrücker Zeiung und behauptet, kein Öl ins Feuer zu gießen" Offensichtlich gelten die Vereinbarungen nur in eine Richtung. Wer bei der letzten Ratssitzung war, weiß, wer die Lage wirklich beeinflusst. Die Saarbrücker Zeitung macht sich erneut zum Werkzeug und zeigt nur teilweise die Realität. Der Rat wird hingehalten, der Haushalt schnell beschlossen, und Sitzungen werden hinausgezögert.

Detailierter Einblick
Leserbrief an die SZ
Mit großer Verwunderung habe ich das Interview mit Bürgermeister Sebastian Greiber in Ihrer Ausgabe gelesen. Es ist offensichtlich, dass ein medialer „Waffenstillstand“ vereinbart wurde, doch der Bürgermeister geht nun hin und gibt Interviews. Gleichzeitig behauptet er, kein „Öl ins Feuer gießen“ zu wollen, obwohl explizit festgelegt wurde, dass der Konflikt medial nicht weiter befeuert werden soll. Offensichtlich gelten die Regeln nur in eine Richtung, und Interviews zählen für ihn wohl nicht als öffentliches Nachtreten.
Wer bei der letzten Ratssitzung anwesend war, weiß ganz genau, wer hier „Ross und Reiter“ ist. Die Saarbrücker Zeitung hat sich wieder einmal von Herrn Greiber instrumentalisieren lassen, was die tatsächliche Lage in Wadgassen verschleiert. Fakt ist: Die Situation ist unverändert. Der Bürgermeister spielt auf Zeit, und die gewählten Vertreter können ihre Arbeit nicht aufnehmen. Der Haushalt wurde hastig in der letzten Sitzung des alten Rates durchgepeitscht, und die neuen Sitzungen werden absichtlich hinausgezögert.
Diese Taktiken führen dazu, dass der Bürger zunehmend frustriert ist. Es scheint, als könnte in Wadgassen nur noch die kommunale Aufsicht oder ein Gericht entscheiden, was richtig oder falsch ist. Ich hoffe inständig, dass in diesem Prozess nicht zu viele unschöne Geheimnisse ans Licht kommen, die uns Bürger am Ende finanziell belasten werden.
Patrick SchmadelCDU Gemeindeverbandsvorsitzender
Saarbrücker Zeitung Artikel: „Wir wollen nicht weiter Öl ins Feuer gießen“
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